ZOOM art


 

In meiner Abschlusskollektion habe ich mit dem Gedanke gespielt, ob Wandalismus auch als Kunst gesehen werden kann und dass das Klassische mit ein bisschen Mut zur Zerstörung ein neues Gesicht bekommen kann.

 

Das Ganze wollte ich aus der ZOOM-Perspektive, einem ungewöhnlichen Blickwinkel demonstrieren. Klassische Muster wie Hahnentritt, Pepita und Steilgrat experimentell in Form von Dekonstruktion und Transformation gestalten: vergrößern, verpixeln, zerstören, in ein abstraktes Muster einfließen, es wie ein Graffiti wirken lassen. Einzelne Pixel als Vorlage für handgearbeitete Details- mit Nieten ausfüllen oder mit klassischem Kreuzstich besticken.

 

Eine feminine Silhouette mit elegant drapierten Teilen in schlichtem Schwarz, sollte mit kraftvollen, aus der Street Art inspirierten Farben nach einem ausgewogenen Verhältnis streben. Mein Vorhaben war es eine Mischung aus subtilen Widersprüchen, Tradition und Avantgarde, sowie Schneiderhandwerk und Vandalismus zu schaffen.

 

Bei der Suche nach Antworten was schön und was hässlich ist, wo Grenzen zwischen Schaffen und Zerstören verwischen entstand eine Damenkollektion. Ein Zusammenspiel von Farben und Schmuckelementen.

 

                                                                                                                                    

-aufs Bild klicken um die Galerie zu öffnen-

Fotostrecke zu der Kollektion finden sie hier.